Niklaus Meienberg
© Roland Gretler

Niklaus Meienberg

«Für mich ist Meienberg vor allem ein grosser Prosaautor. Wo diese Prosa schliesslich erschienen ist, das ist gleichgültig. Das ist ähnlich wie bei Heine. Heinrich Heine hat einen grossen Teil seines Werks für Zeitungen geschrieben. Das gehört heute zur verbindlichen deutschen Prosa.» Peter von Matt
Niklaus Meienberg (1940–1993), Historiker, Schriftsteller und Journalist. Er erfand die Reportage neu und dichtete ungeniert mit dem überlieferten Material europäischer Lyrik. Mit seinen Texten zur Zeitgeschichte war er ein grosser Streiter, dessen «Sprachgewalt» auch seine Feinde bewunderten. Wie kein zweiter hat sich Niklaus Meienberg der Öffentlichkeit ausgesetzt, seine ganze Person hat er in seine Texte eingebracht, und mit seiner ganzen Person ist er für sie eingestanden.
1975

Reportagen aus der Schweiz
Luchterhand. Neuauflage Limmat Verlag 1982. Broschiert, 240 Seiten.
1976

Das Schmettern des gallischen Hahns
Luchterhand. Neuauflage Limmat Verlag 1987. Broschiert, 240 Seiten.
1978

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.
Luchterhand. Neuauflage Limmat Verlag 1992. Broschiert, 150 Seiten.
1980

Es ist kalt in Brandenburg
Limmat Verlag. Broschiert, mit Fotos und Dokumenten, 186 Seiten.
1981

Die Erweiterung der Pupillen beim Eintritt ins Hochgebirge
Limmat Verlag. Broschiert, zahlreiche Bilder und Illustrationen, 244 Seiten.
1983

Vorspiegelung wahrer Tatsachen
Limmat Verlag. Broschiert, mit Fotos und Illustrationen, 244 Seiten.
1985

Der wissenschaftliche Spazierstock
Limmat Verlag. Broschiert, 272 Seiten.
1986

Heimsuchungen
Ein ausschweifendes Lesebuch
Diogenes Verlag. Broschiert, 352 Seiten.
1986

Fabrikbesichtigungen
Herausgegeben von Niklaus Meienberg.
Limmat Verlag. Broschiert, zahlreiche Fotos, 208 Seiten.
1987

Die Welt als Wille & Wahn
Limmat Verlag. Broschiert, zahlreiche Dokumente und Fotos, 232 Seiten.
1989

Vielleicht sind wir morgen schon bleich u. tot
Limmat Verlag. Broschiert, zahlreiche Fotos und Abbildungen, 230 Seiten.
1991

Weh unser guter Kaspar ist tot.
Limmat Verlag. Broschiert, 232 Seiten.
1993

Geschichte der Liebe und des Liebäugelns
Limmat Verlag. Gebunden, 128 Seiten.
1993

Zunder. Überfälle, Übergriffe, Überbleibsel
Diogenes Verlag. Gebunden, 224 Seiten.

 

Übersetzungen ins Französische

(alle Editions Zoé, Genf)
  Reportages en Suisse

Maurice Bavaud a voulu tuer Hitler

Le délire général

Gaspard-mange-ta-soupe

Mémoires d'outre-Suisse

L'exécution du traître à la patrie Ernst S.

Niklaus Meienberg im Limmat Verlag

Kindheit in der Schweiz. Erinnerungen

Kindheit in der Schweiz. Erinnerungen

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

Es ist kalt in Brandenburg

Es ist kalt in Brandenburg

Der Meienberg

Der Meienberg

«Nirgends Sünde - nirgends Laster»

«Nirgends Sünde - nirgends Laster»

Die Welt als Wille & Wahn

Die Welt als Wille & Wahn

Reportagen 1

Reportagen 1

Reportagen

Reportagen

Reportagen 2

Reportagen 2

Reportagen aus der Schweiz

Reportagen aus der Schweiz

Geschichte der Liebe und des Liebäugelns

Geschichte der Liebe und des Liebäugelns

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S.

Weh unser guter Kaspar ist tot

Weh unser guter Kaspar ist tot

Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot

Vielleicht sind wir morgen schon bleich und tot

Das Schmettern des gallischen Hahns

Das Schmettern des gallischen Hahns

Fabrikbesichtigungen

Fabrikbesichtigungen

Der wissenschaftliche Spazierstock

Der wissenschaftliche Spazierstock

Reportagen aus der Schweiz

Reportagen aus der Schweiz

Klärstriche

Klärstriche

Vorspiegelung wahrer Tatsachen

Vorspiegelung wahrer Tatsachen

Die Erweiterung der Pupillen beim Eintritt ins Hochgebirge

Die Erweiterung der Pupillen beim Eintritt ins Hochgebirge

Es ist kalt in Brandenburg

Es ist kalt in Brandenburg

Kurzporträt des Schweizer Fernsehens:

Meienberg über Meienberg


11.5.1940 geboren in St. Gallen, woselbst primäre und sekundäre Beschulung

1955—60 eingeweckt in Klosterschule Disentis (Benediktiner)

1960—61 USA, Arbeit als Büro-Gehülfe im New Yorker Büro der «Federation of Migros Cooperatives». Bulldozer-Fahrer in Vancouver

1961—66 Studium der Geschichte und dergleichen in Fribourg und Zürich, dann mit einem französischen Stipendium nach Paris (Geschichte udgl., auch etwas Teilnahme an der Zeitgeschichte 1968).

Eine Arbeit über «De Gaulle und die USA von 1940—42»

lic. phil. mit sog. Abschluss in Fribourg

ab 1966 Pariser Korrespondent der «Weltwoche»

ab 1971 Etliche Produktionen für Radio DRS Faktenordner

Mitarbeiter des «Tages-Anzeiger Magazins»

1976—91 15 Jahre Schreibverbot im «Tages-Anzeiger», gegen den Willen der Redaktion verhängt vom Verleger

1982—83 Korrespondent des «Stern» in Paris (Dezember '82 bis Juni '83)

1983 Freier Mitarbeiter der «WochenZeitung» und der «Weltwoche»

1988 Werkpreis der Max-Frisch-Stiftung

1989 Zürcher Journalistenpreis

1990 Kulturpreis der Stadt St.Gallen

 

Über Niklaus Meienberg

 

Marianne Fehr
«Meienberg.»
Lebensgeschichte des Schweizer Journalisten und Schriftstellers

Christof Stillhard
Meienberg und seine Richter
Vom Umgang der Deutschschweizer Presse mit ihrem Starschreiber

Biederland und der Brandstifter
Niklaus Meienberg als Anlass
Herausgegeben von Martin Durrer und Barbara Lukesch

Klemens Renoldner
Hagenwil-les-deux-Eglises
Ein Gespräch mit Niklaus Meienberg.
Mit einem Fotoessay von Michael von Graffenried und einem Aufsatz von Erich Hackl

Der Meienberg
Ein Film von Tobias Wyss

www.meienberg.ch
(mit Datenbank der Publikationen von und über Niklaus Meienberg)