Im milden Licht der Kirschblüten
Jean Vodoz

Im milden Licht der Kirschblüten

Das Japan meines Vaters. Fotos 1924-1928

Herausgegeben von Paul Hugger

112 Seiten, 30 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag, 118 Duplex-Fotografien //Nur noch letzte RESTEXEMPLARE aus dem Verlagsarchiv, bitte wenden Sie sich an den Verlag.
1. Aufl., Januar 2004
vergriffen
Dreisprachig Deutsch, Französisch und Japanisch
978-3-85791-396-9
     

1924 zog der junge Ingenieur René Vodoz mit seiner Ehefrau Nelly und dem zweijährigen Sohn Jean von Baden nach Kobe in Japan, um dort als Vertreter der Firma Brown Boveri den Markt für thermische Maschinen zu erschliessen. Mit im Gepäck führte Vodoz seine Kamera.
Die einmalige Fotosammlung aus den 1920er-Jahren zeigt ein Japan aus der Sicht des europäischen Beobachters, der ohne grosse Vorkenntnisse und Einstimmung ins Land der aufgehenden Sonne gelangte. vodozjp1

«Es sind vielfach Bilder eines anderen Japans zu sehen, als es kommerzielle Fotos jener Zeit zeigen.» Bambusblätter

Paul Hugger
© Yvonne Böhler

Paul Hugger

Paul Hugger, 1930–2016, Studium der Volkskunde, Ethnologie und Romanistik, em. Ordinarius für Volkskunde an der Universität Zürich. Zahlreiche Publikationen über Schweizer Fotografen, zur Alltagsfotografie, Herausgeber u. a. des Handbuchs der Schweizerischen Volkskultur, «Kind sein in der Schweiz. Eine Kulturgeschichte der frühen Jahre», Herausgeber der Reihe «Das volkskundliche Taschenbuch» und Mitherausgeber «FotoSzene Schweiz» im Limmat Verlag.

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NZZ am Sonntag, 11. Januar 2004
Der Tagesspiegel, 8. Februar 2004
3sat Kulturzeit, 15. Januar 2004
Der Tagesspiegel, 8. Februar 2004
Neue Zürcher Zeitung, 14./15. Februar 2004
Le temps, 15. Mai 2004
Bambusblätter, September 2004
Teletext SF DRS, Februar 2005
Le temp du 15 mai 2005

«Der Blick ist nicht touristisch-voyeuristisch, sondern von der Aufmerksamkeit der teilnehmenden Neugier bestimmt.» Neue Zürcher Zeitung

«Es sind vielfach Bilder eines anderen Japans zu sehen, als es kommerzielle Fotos jener Zeit zeigen.» Bambusblätter

«Mit der Ausgeruhtheit eines Fotografen, der keinerlei kommerzielles Interesse am Ergebnis hegt, nähert sich Vodoz den Menschen. Ihm und damit uns blicken sie in einer vertrauensvollen Ruhe entgegen. Denn er ging mit seiner Kamera nicht auf Beutezug, er ging gewissermaßen in eine lebendige Ausstellung. Auf hoch konzentrierten Fotos bemalen die Einheimischen zwar Porzellan, weben, eggen oder dreschen, erscheinen aber dabei in sich und ihre Tätigkeiten versunken. Wir begegnen musizierenden Pilgern, Bauern und Karren auf schlammigen Straßen, in die die Insignien des westlichen Lebensstils ihren Weg noch nicht gefunden haben. Hat sich hier jemals ein Mensch beeilt? So wie Eugene Atgets Bilder von Paris mit nie gesehener Stille um die Jahrhundertwende die Wahrnehmung der rastlosen Weltstadt relativierten, erstaunen diese Japanbilder mit ihrer ruhigen Konzentration. Etwas über die bewegte Lebensgeschichte der Familie Vodoz zu erfahren, öffnet einen privaten Hintereingang zu einem Japan, das es nicht mehr gibt.» Deike Diening, Tagesspiegel

Im milden Licht der Kirschblüten

Keine Verwendung irgendwelcher Art ohne Genehmigung des Verlags

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3 Frauen in einem japanischen Haus

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Pilger beim Tempel von Tokkoin

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Pilger in den Tempelanlagen von Nikko

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Der Fujiyama

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