Métro zum Höllentor. Andreas Walser 1908 Chur–1930 Paris
Heinz Bütler

Métro zum Höllentor. Andreas Walser 1908 Chur–1930 Paris

282 Seiten, Fadenheftung, Leinen bedruckt, 154 Fotos, Werke und Dokumente
September 2017
SFr. 44.–, 44.– €
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978-3-85791-832-2

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Ein Leben zwischen Ekstase und Selbstzerstörung.

«Métro zum Höllentor» erzählt die Geschichte eines jungen Mannes zwischen Ekstase, Selbstzerstörung und frühem Tod mit zweiundzwanzig Jahren und unter ungeklärten Umständen. Getrieben von einer unstillbaren Sehnsucht, erfüllte sich der Churer Pfarrerssohn Andreas Walser (1908–1930) seinen Lebenstraum: Ein Künstlerleben in Paris – weit weg von den Bündner Bergen, mittendrin in der fiebrigen Kunst- und Geistesmetropole. Picasso! Cocteau! Derain! Utrillo!

Dieses Buch erzählt Andreas Walsers wildes Leben und sein Werben um Anerkennung durch Kirchner, Picasso und Cocteau. Seiner Lebensfreundin, der Sopranistin Barbara Hunger, gab Andreas in zweihundert Briefen preis, was ihn in die Höhe riss und in den Abgrund zog. Und er bekannte, dass ihm der «Zug zum weiblichen Geschlecht» fehle.

Für Ernst Ludwig Kirchner war Andreas Walser der erste Schweizer Künstler, der «das neue Sehen» ahnte. In bewegenden Briefen warnte der grosse Expressionist den jungen Malerfreund vor dem Niedergang durch Drogen, vergeblich. Walsers Hinterlassenschaft: Geschätzte tausend Werke, entstanden in einem zweijährigen Schaffensrausch.

Heinz Bütler

Heinz Bütler, geboren 1942, seit 1980 freier Filmemacher und Autor. Seit 2000 vor allem Arbeiten zu Themen der bildenden Kunst (u. a. Félix Vallotton, A. Giacometti, «Andreas Walser – Die Nacht ist heller als der Tag»), Literatur (zuletzt «Merzluft», zu Klaus Merz), Fotografie (Henri Cartier-Bresson) und des Designs (Ettore Sottsass). dvd-Produktionen mit Alexander Kluge zum Ersten Weltkrieg («Kunst und Krieg», «Bilderwelten vom Grossen Krieg», «Was ist Dada?»). 2016: «La mosca e la ragnatela» (zu Bruno Monguzzi). – Buchpublikationen u. a. «Zur Besserung der Person», «Was geht mich der Frühling an ...», «Ferdinand Hodler – Das Herz ist mein Auge».

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Südostschweiz am Wochenende, 11. März 2017
Altstadt Kurier, 17. November 2017

«Ein bewegendes Buch, in das man sich gerne vertieft, umso mehr als sein gehaltvoller Inhalt in entsprechend sorgfältig gestaltetem Layout dargeboten wird.» Altstadt Kurier

«Klug zusammengestellte Bilder und Texte vor allem aus Walsers Korrespondenz vermitteln einen direkten Einblick in die Gratwanderung dieser labilen Künstlerexistenz.» Altstadt Kurier

Bilder aus diesem Buch sind auch als Postkarten erschienen.

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