Ausser Betrieb
Jakob Tanner (Hg.), Brigitta Bernet (Hg.)

Ausser Betrieb

Metamorphosen der Arbeit in der Schweiz

Mit Texten von Iris Blum, Adrian Zimmermann, Céline Angehrn, Flurin Condrau, Gioia Dal Molin, Andreas Fasel, Urs Germann, Thomas Hengartner, Niklaus Ingold, Simona Isler, Christian Koller, Martin Lengwiler, Marina Lienhard, Eva Lüthi, Nicole Peter, Matthias Ruoss, Anja Suter, Carola Togni / Mit einem Nachwort von Marcel van der Linden

344 Seiten, gebunden, 99 Fotografien und Abbildungen
Februar 2015
Ca. SFr. 48.–, 48.– €
sofort lieferbar
978-3-85791-757-8

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Strukturwandel der Arbeit

Der Betrieb war auch in der Schweiz die wichtigste Organisationsform der Industrialisierung. Von Anfang an bildete die Lohnarbeit das Kernelement privatwirtschaftlicher und öffentlicher Unternehmen. Lange hat sich die Sozialgeschichte auf diese Arbeitsformen konzentriert. Alltags-, geschlechter- und globalgeschichtliche Ansätze haben eine doppelte Blickverschiebung eingeleitet: auf die vielfältigen Arbeitsformen ausserhalb von Industriebetrieben einerseits, auf den Strukturwandel von Unternehmen, die immer mehr ausserbetriebliche Dienstleitungen integrieren, andererseits. «Ausser Betrieb» macht diese Veränderungen sichtbar. Das Buch versammelt siebzehn Beiträge von jüngeren Historikerinnen. Die Texte handeln von Hausarbeit, Kunst, Gefängnis, Berufsberatung, Handelsreisenden, Fitness-Kultur, «Entwicklungshilfe», Sozialversicherungen und anderem mehr. Die Autoren schreiben so an einer erweiterten Geschichte der Arbeit mit, die auch ein neues Verständnis der Arbeit im Betrieb ermöglicht.

Eine Publikation des Schweizerischen Sozialarchivs

Jakob Tanner
© Frias, Freiburg

Jakob Tanner

Jakob Tanner, geboren 1950, ist Professor für die Geschichte der Neuzeit an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Er forscht zur Geschichte Europas und der Schweiz im 19. / 20. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt liegt auf den Themen Arbeit und Konsum.

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Brigitta Bernet
© re:work, Berlin

Brigitta Bernet

Brigitta Bernet, geboren 1973, Historikerin und Oberassistentin am Institut für Geschichte der ETH Zürich. Sie koordiniert das Forschungsprojekt «Vom Human Motor zum Human Capital». 2013 war sie Fellow bei re:work (IGK Work and Life Cycle in Global History) in Berlin.

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Neue Zürcher Zeitung, 24. März 2015
Sozial.Geschichte Online, Nr. 16/2015, September 2015
Rosa Luxemburg Stiftung, 6. September 2015
Portal für Politikwissenschaft, Oktober 2015

Swiss Migration News, 2. Mai 2016
terra cognita, Herbst 2016


«Die Stärke des Buches sind facettenreiche Darstellungen, die bis zu früheren Rationalisierungsbestrebungen der zur Nicht-Arbeit degradierten Haushaltsarbeit reichen. Das macht das Buch auch für jene lesenswert, welchen die bisweilen gewerkschaftliche Perspektive der Autoren fremd erscheint.» Neue Zürcher Zeitung

«Arbeit, so das Fazit des Bandes, ist der Geschichte unterworfen. Schon morgen kann vieles ganz anders sein.» WOZ

«Sorgfältig hergestellt und bebildert!» Portal für Politikwissenschaft

Wann Was Wo
04. Sept. 17
19:00 Uhr
Mächtig geheim
Lesung und Gespräch mit Iris Blum und Jürg Zimmerli
Sphères Bar, Buch & Bühne
8005 Zürich
08. Nov. 17
19:30 Uhr
Mächtig geheim
Lesung und Gespräch mit Iris Blum und Richard Butz
Comedia
9004 St. Gallen
 
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