Geschichte zweier Leben ‒ Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin
Peter Kamber

Geschichte zweier Leben ‒ Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin

304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Erg. Neuaufl., ersch. Februar 2018
zur Zeit nicht lieferbar
978-3-85791-342-6

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Literatur Sachbuch
     
Das Haus von Wladimir Rosenbaum und Aline Valangin diente im Zürich der dreissiger Jahre als Salon der künstlerischen Avantgarde und Zufluchtsort für Verfolgte. Wladimir Rosenbaum, eine der Hauptzielscheiben der Hetze der schweizerisch-faschistischen Zeitung «Die Front», Mäzen, Antifaschist und Lebemann, hatte als Kind vor den zaristischen Pogromen fliehen müssen und war einer der berühmtesten Schweizer Anwälte geworden. Aline Valangin, Pianistin und nach einer Psychoanalyse Schriftstellerin, war Vertraute vieler Autorenkollegen. James Joyce erzählte ihr seine Träume, und zu ihren Geliebten gehörten Tucholsky und Ignazio Silone. Die offene Ehe erlebten Rosenbaum und Valangin als erregende Herausforderung der Moderne, nicht als chronique scandaleuse.
Peter Kamber
© Limmat Verlag

Peter Kamber

Peter Kamber, geboren 1953 in Zürich, studierte Geschichte. «Geschichte zweier Leben» war sein erstes Buch und erschien erstmals 1990. In zahlreichen Reportagen, Essays und Büchern rief er seither weitere vergessene Menschenschicksale in Erinnerung. Zurzeit schreibt er in Berlin an einem historischen Roman.

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«Der Autor hat die vielen Details geschickt zu einer geschlossenen Einheit zu bündeln vermocht. So ist ein dichtes Werk entstanden. Es vermittelt zwei eindrucksvolle Charakterstudien und das Psychogramm einer eigenwilligen Bindung, in der Gemeinsamkeit und Distanz sich seltsam mischen. Zugleich aber weist es weit über das Biographische hinaus und wird zum Zeitgemälde des Zürich der zwanziger und dreissiger Jahre.» Neue Zürcher Zeitung

«Chronologisch, mit Blick auf das Zeitgeschehen zeichnet Kamber das Leben dieser zwei in lockerer Ehe verbundenen Persönlichkeiten nach, auf die der Ausdruck schillernd› für einmal zutrifft. Ein lesenswertes Buch, das von den autobiographischen Notizen von Valangin und Rosenbaum lebt und Zeitgeschichte anhand von persönlicher Geschichte zu vermitteln vermag.» WochenZeitung WoZ

«Zwei Zeitzeugen, die nie den einfachen Weg gegangen sind, die es sich und andern nicht leicht machten, viel Freiheiten für sich beanspruchten, aber auch im engagierten Geben nicht zurückstanden. Es ist schön und wichtig, dass sie nun in Kambers wohldokumentierter, mitfühlender und mit Privatfotos reich illustrierter Geschichte zweier Leben auch den Nachgeborenen lebendig werden.» Tages-Anzeiger

«Peter Kamber gelingt es, das Flair dieses ungewöhnlichen Haushalts einzufangen: auch die ständigen ‹Beziehungskisten› und die Versuche, auf moderne Art der Psychoanalyse damit zurechtzukommen.» Berliner Zeitung

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