Katharina Tanner
© Yvonne Boehler

Katharina Tanner

«In all die kleinen Dingen vermag die Autorin etwas Größeres, Existentielles hineinzulegen, so dass in den leicht klingenden Sätzen immer auch das Gewicht eines ganzen Lebens mitklingt. Beeindruckend.» Literaturkurier/Literaturkalender FAZ

Katharina Tanner, geboren 1962 in Schaffhausen. Ausbildung zur Buchhändlerin und Schauspielerin. Schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem «Lenz Preis für neue Dramatik der Stadt Jena». Für «Da geht sie» erhielt sie ein Hermann-Lenz-Stipendium. Katharina Tanner arbeitet als Autorin und in der Leseförderung der Stadtbibliothek Basel. Sie lebt in Basel.

Buchveröffentlichungen:

2016 ZIEGENHUNDEKRÄHENMAMA, (Illustration: Lihie Jacob), Bilderbuch, Atlantis Verlag, Zürich
2014 SOCKENSCHLACHT UND LÖWENZAHN, Mädchen und Buben in der Schweiz von früher, Limmat Verlag
2010 SCHULBESUCH, Wie Lehrerinnen und Lehrer heute unterrichten – 14 Porträts; Limmat Verlag (in Zusammenarbeit mit C. Lanfranchi)
2009 DA GEHT SIE, Roman, Limmat Verlag
2008 MITGETEILT, 24 Lebensgeschichten von Frauen aus Basel-Stadt und Baselland, Limmat Verlag (in Zusammenarbeit mit G. Alioth und C. Lanfranchi)
2002 Lili und Wali aus der Webergass. Schaffhauser Märchen, Meier Verlag, Schaffhausen
2000 Alles Liebe. Fischer TB 14950, Theater Theater, Aktuelle Stücke Bd. 10

 

THEATERSTÜCKE (S. Fischer Verlag, Frankfurt)

2007 NACH INDIEN – Ein Quodlibet für drei Schauspieler
(nach Recherchen von Harald Hetzel, UA Juni 2007, Regie: Dieter Laser (Wort- und Bildfestifall am Rheinfall)

2003 FRIDOLINA ODER DI GLÄSIG LUFT
Festspiel für die 650-Jahr-Feier des Kt. Glarus
Regie: Barbara Schlumpf
UA: Juni 2003 vor dem Freulerpalast, Näfels

2000 ALLES LIEBE
UA: Mai 2001 Theater Die Rampe, Stuttgart
Regie: A. Lazarow
CH-EA: Sept. 2001 Theater Biel Solothurn
Regie: Clemens Bechtel
LENZPREIS der Stadt Jena für moderne Dramatik

1997 SCHWEIGEN IST GOLD
UA: Dez. 1997, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Regie: Volker Lösch


1996 DER GROSSE B.(locher) Über einen Herrn und sein Volk
UA: Jan. 1997, Theaterhaus Gessnerallee, Zürich
Regie: Volker Lösch

1995 RUFST DU MEIN VATERLAND ODER SWISS CHRISTMAS
Eine patriotische Komödie mit Gesang aus der Schweizer Provinz
UA: Dez. 1996 Kampnagel Hamburg/Theaterhaus Gessneralle, Zürich
Ö-EA: Dez, 1997 Die Theater, Wien

1994 DEGERLOCH DREAM, ein Arbeitslosenballett

Verschiedene Auftrags-Einakter für Landestheater Innsbruck, Theater
Chärnehuus Einsiedeln, Kleintheater Luzern etc.
HÖRSPIEL

1999 DAS WAHRE LEBEN DER HELVETIA (nach einer Ausstellung im Landesmuseum von M. Dubach und J. Willi)
Regie: Geri Dillier, SR DRS 1
ZONSER HÖRSPIELPREIS

 

LIBRETTO

2001 SI CHÖMED ZRUGG
15 minütiges Singspiel für Kinder und Jugendliche (500-Jahr-Feier
Kt. Schaffhausen) Komposition Stud. Konservatorium Schaffhausen
Chorleiter: H.J. Ganz

 

KLEINE ARBEITEN

2002 Lili und Wali aus der Webergass (Schaffhauser Märchen)

 

JOURNALISTISCHE ARBEITEN

2003/4 regelmässige Kolumnen Basler Zeitung
2006–08 Reportagen für das Kulturmagazin der Basler Zeitung

 

STIPENDIEN / NOMINIERUNGEN / PREISE

2016 Autorenförderbeitrag für BITTE NICHT SUCHEN, Fachausschuss Literatur BS/BL
2012 Werkbeitrag Kt. Schaffhausen (für SOCKENSCHLACHT UND LÖWENZAHN)
2007 HERMANN-LENZ-STIPENDIUM (für DA GEHT SIE)
2003 Werkjahr Pro Helvetia für DA GEHT SIE (Roman)
2000 LENZPREIS FÜR DRAMATIK der Stadt Jena (ALLES LIEBE)
2000 Heidelberger Stückemarkt mit ALLES LIEBE
1999 ZONSER HÖRSPIELPREIS (DAS WAHRE LEBEN DER HELVETIA) für das beste Mundarthörspiel im deutschsprachigen Raum
1996 Drehbuchwerkstatt, Hochschule für Film und Fernsehen München
1995 Theaterautoren-Werkstatt, Literarisches Colloquium Berlin
1995 Autorentheatertage Hannover mit RUFST DU MEIN VATERLAND ODER SWISS CHRISTMAS
1994 Schloss Solitude Stuttgart

JURYTÄTIGKEIT

2010–2013 Jury Mitglied Literatur des Kt. Thurgau
2002–2005 Der oberrheinische Rollwagen
Kurzgeschichtenwettbewerb der Basler Zeitung und des SWR
2004 Masterclass (Förderung junger Dramatiker) Internationales Theaterinstitut Zürich, Migros, Pro Helvetia

Katharina Tanner im Limmat Verlag

Sockenschlacht und Löwenzahn

Sockenschlacht und Löwenzahn

Schulbesuch

Schulbesuch

Da geht sie

Da geht sie

Der literarische Blick

Der literarische Blick

Mitgeteilt

Mitgeteilt

Porträt der Theaterautorin und ihrer Stücke in:

Ingeborg Gleichauf
Was für ein Schauspiel!
Deutschsprachige Dramatikerinnen des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart
Aviva Verlag, Berlin 2003.

Fünfzehn Porträts von Theaterautorinnen von Else Lasker-Schüler über Elfriede Jelinek bis hin zu Gesine Danckwart geben einen spannenden Einblick in Werke und persönliche Hintergründe der Dramatikerinnen sowie in die weibliche Theaterlandschaft des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart.