Lis Künzli
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Lis Künzli, geboren in Willisau, studierte Germanistik und Philosophie in Zürich und Berlin und lebt heute in Toulouse. Die Übersetzerin von Amin Maalouf, Atiq Rahimi, Camille Laurens, Pierre Bayard, Pascale Hugues, Marivaux, S. Corinna Bille u. a. wurde 2009 mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

Texte über (persönliche) koloniale Erben

mit Fanny Wobmann, Lis Künzli und Angélique Beldner

In ihrem Buch «Bäume, wenn sie fallen» setzt sich Fanny Wobmann mit ihrer Kindheit auseinander, die sie als weisses Mädchen in Madagaskar verbracht hat. Ihre Privilegien versteht sie erst als Erwachsene. «Bäume, wenn sie fallen» erschien 2024 auf Französisch, im August 2026 erscheint die deutsche Übersetzung von Lis Künzli im Limmat Verlag.
Angélique Beldner hat in ihrem Buch «Rassismus im Rückspiegel» (Limmat 2025) anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte untersucht, wie sich die Wahrnehmung von Rassismus in der Schweiz und der Umgang damit seit den 1970er-Jahren verändert hat. Am 13. Oktober spricht sie mit Fanny Wobmann und Lis Künzli über ihre (unterschiedlichen) Perspektiven auf Kolonialismus und Rassismus, darüber, wie ein solches Buch übersetzt werden kann, wie Form und Inhalt zusammenhängen und warum die Auseinandersetzung mit dem (persönlichen) kolonialen Erben so wichtig ist.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Übersetzerhaus Looren statt.
Eintritt Fr. 10 (Fr. 5 ermässigt), Reservation erwünscht unter verstaltungen@limmatverlag.ch

T: 044 241 42 32
www.volkshausbuch.ch