Emil Zbinden
Selbstzeugnisse und Bilddokumente
Herausgegeben von Werner Wüthrich, Karl Zbinden-Bärtschi
gebunden, 239 Zeichn., Skizzen, Fotos u. Holzstiche, 280 Seiten
September 2008Diese Künstler-Monografie zeigt Emil Zbinden zum ersten Mal in seiner ganzen Breite. Sie speist sich aus dem weitgehend unbekannten künstlerischen Nachlass mit mehreren tausend Skizzen, Zeichnungen und Bildern und dürfte auch für Zbinden-Kenner eine Überraschung und unerwartete Entdeckung sein. Im Zentrum steht der Künstler, der kritische Geist, der Zeitzeuge, der Chronist seiner Zeit und der visionäre Realist. In Texten und Bildern stellt der Band den Künstler vor als Partner im Gespräch und im Austausch mit Freunden und Künstlerkollegen wie Frans Masereel, Clément Moreau, Emil Burki, Eugen Jordi und mit Schriftstellern wie Carl Albert Loosli, Traugott Vogel, Alfred A. Häsler, Hans Ulrich Schwaar. Das Buch zeigt Emil Zbinden bei seiner Arbeit und gibt vielfältige Einblicke in die Werkstatt des Künstlers während allen Perioden seines Schaffens von 1928 bis 1991.

Bildrechte: Karl Zbinden
Emil Zbinden (1908–1991), geboren in Niederönz im Kanton Bern, aufgewachsen im Berner Mattequartier, lernte Schriftsetzer und ging Ende der Zwanzigerjahre nach Berlin und Leipzig. 1934, wieder in der Schweiz, erhielt er von der Büchergilde Gutenberg den Auftrag, Holzstichillustrationen zum Werk von Jeremias Gotthelf zu schaffen. Diese Arbeit beschäftigte ihn während fast sechzehn Jahren und hat ihn bekannt und populär gemacht.
Von Emil Zbinden sind Postkarten erhältlich.
