Weh unser guter Kaspar ist tot
Broschur, 232 Seiten
Januar 1991
Bildrechte: Roland Gretler
Pressestimmen
«Satire nur als photogetreue Wiedergabe von Realsatire, in einer Sprache, ironisch, poetisch wie es sich für einen Nachfahren Kellers und Walsers versteht. Angereichert mit wundervollen Helvetizismen, die der unter zunehmender Verkarstung leidenden bundesdeutschen Wortflora nur guttun können. Vor allem aber ist Meienbergs Prosa gänzlich antiinnerlich, eine Eigenschaft, die sie wohltuendst unterscheidet von dem, was schon seit einiger Zeit so von den Schweizer Höhen hinab zu uns in die Tiefe dringt.» Die Zeit
«Das Schöne an diesen ‹Plädoyers› ist, dass sie nicht tümelnd oder tiefsinnig dümpelnd daherkommen. Meienberg schreibt keinen Schwulst, sondern er beschreibt, mit genauem Blick, voller Ironie und manchmal auch Zynismus, was vor sich geht. Damit bleibt er einem Grundprinzip der Französischen Revolution treu, nämlich der Rationalität.» Süddeutsche Zeitung
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das zwanzigjährige Jubiläum der Schweizerischen JournalistenUnion SJU veranlasst uns, und also auch mich, wer möchte das bezweifeln, zum integralen Jubilieren. Keiner könnte mein diesbezügliches Gefühl besser ausdrücken als Georges Marcheis, Generalsekretär der kommunistischen Partei Frankreichs., welcher bis vor kurzem, wenn er den Zustand des realsozialistischen Staatensystems beschreiben wollte, jeweils sagte: Le bilan est globalement positif, oder auf Deutsch: Wir glauben an die Kraft des positiven Denkens.
