Julia Weber
Julia Weber wird 1983 in Moshi (Tansania) geboren und zieht 1985 mit ihrer Familie nach Zürich. Nach der Schule macht sie eine Lehre als Fotofachangestellte und absolviert die gestalterische Berufsmaturität. Von 2009 bis 2012 studiert Julia Weber literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne. Im Jahr 2012 gründet sie den Literaturdienst (www.literaturdienst.ch ) und ist 2015 Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe «Literatur für das, was passiert» zur Unterstützung von Menschen auf der Flucht.
Im Frühjahr 2017 erscheint ihr erster Roman «Immer ist alles schön» beim Limmat Verlag in Zürich. Das Debüt wird mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem internationalen Franz-Tumler-Literaturpreis, der Alfred Döblin Medaille der Universität Mainz, 2017 steht der Roman auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises.
2019 gründet Julia Weber mit sechs weiteren Schriftstellerinnen das feministische Autorinnen Kollektiv «RAUF», welches Aktionen und Veranstaltungen organisiert, um die Sichtbarkeit und Position der Frau innerhalb des Literaturbetriebs zu stärken. Von 2019 bis 2021 schreibt Julia Weber wöchentlich eine Kolumne für den Tagesanzeiger und monatliche Radiobeiträge für SRF 1. Im Jahr 2021 erarbeitet sie zusammen mit dem Autor und Schauspieler Dennis Seidel einen Text für ein Stück, das unter der Regie von Nele Jahnke an den Kammerspielen in München aufgeführt wird. Sie ist künstlerische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt «Formate des Teilens» (2018-2022) am Forschungsschwerpunkt Transdisziplinarität der Zürcher Hochschule der Künste zusammen mit Michael Günzburger und Florian Dombois.
Im Frühling 2022 erscheint im Limmat Verlag ihr zweites Buch «Die Vermengung», welches 2023 mit dem ZKB Schillerpreis ausgezeichnet wird. Im Sommer 2022 zieht sie für mehrere Monate mit ihrer Familie in die Casa Baldi (Villa Massimo) in Rom, um literarische Briefe an lebende und verstorbene Autor:innen zu schreiben.
Im Frühling 2026 erscheint ihr dritter Roman «Weil ich Ruth bin» im Limmat Verlag.
Pressestimmen
Veranstaltungen mit Julia Weber
Sonntag, 13. September 2026
11:15 Uhr
Aargauer Literaturhaus Lenzburg
Bleicherain 7, 5600 Lenzburg , Schweiz
Lauschig – Worte im Freien
Sonntagsstreifzug mit Julia Weber
Julia Weber spricht während des Abendspaziergangs über «Weil ich Ruth bin»
Musikalische Begleitung Magda Schwerzmann
Moderation Niki Grieser Díez
In Kooperation mit dem Aargauer Literaturhaus in Lenzburg
Der Spaziergang findet bei jeder Witterung im Freien statt. Alle Besucher*innen erhalten einen Kopfhörer mit individuell einstellbarer Lautstärke. Wir bitten die Besucher*innen 10 Minuten vor dem Start einzutreffen
Ein weiterer Spaziergang mit Julia Weber findet am 13. Juli in Winterthur statt
mehr Informationen und Tickets
T: 079 100 55 65
info@lauschig.ch
www.lauschig.ch/
Donnerstag, 17. September 2026
19:00 Uhr
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Lesereihe «Satzwenden» statt. Bei diesem Format wird eine Lesung mit einer Kolumne der Autorin im digitalen Literaturmagazin verknüpft.
Moderation Jens Laloire
mehr Informationen
T: +49 421 32 79 43
kontakt@literaturhaus-bremen.de
www.literaturhaus-bremen.de/
Dienstag, 22. September 2026
19:30 Uhr
Botanischer Garten der Universität Bern
Altenbergrain 21, 3013 Bern, Schweiz
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Moderation Tabea Steiner
Farnhausterrasse (Schönwetter), Sukkulentenhaus (Schlechtwetter)
Eintritt: CHF 15.- bis 25.- wählbar
mehr Informationen
T: 041 31 631 49 45
info@botanischergarten.ch
www.boga.unibe.ch/
Freitag, 25. September 2026
19:00 Uhr
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Zwei Romane, zwei unverwechselbare Stimmen, ein gemeinsames Thema: Wie prägen familiäre Geschichten und gesellschaftliche Erwartungen weibliche Identität? In Julia Webers Weil ich Ruth bin und Laura Freudenthalers Iris wird sichtbar, wie Erfahrungen früherer Generationen in Körper und Biografien fortgeschrieben werden – und wie Literatur diese eingeschriebenen Muster befragt, verschiebt oder durchbricht.
Mehr Informationen und Tickets
Donnerstag, 08. Oktober 2026
19:00 Uhr
Kantonsbibliothek Schwyz
Rickenbachstrasse 24, 6430 Schwyz, Schweiz
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Schwyz in Kooperation mit der Kantonsbibliothek Schwyz
Eintritt Mitglieder CHF 10.-/ Nichtmitglieder CHF 15.-
Anmeldung erforderlich
T: 076 233 73 63
sekretariat@vhsz.ch
vhsz.ch/
Samstag, 24. Oktober 2026
19:30 Uhr
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Moderation Salomé Meier
Sitzplatzreservation unter salon@bluewin.ch
Sonntag, 01. November 2026
15:30 Uhr
Buchfestival Olten
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Freitag, 20. November 2026
20:00 Uhr
Literaturhaus Liechtenstein
Poststrasse 27, 9494 Schaan, Liechtenstein
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Samstag, 28. November 2026
18:00 Uhr
Stadtbibliothek Rapperswil-Jona
Klaus-Gebert-Strasse 5, 8460 Rapperswil-Jona , Schweiz
Weil ich Ruth bin
Lesung und Gespräch mit Julia Weber
Julia Weber liest aus und spricht über «Weil ich Ruth bin»
Mittwoch, 02. Dezember 2026
19:30 Uhr
Über Männergewalt an Frauen schreiben
Mit Julia Weber, Natalia Widla und Miriam Suter
Julia Webers dritter Roman «Weil ich Ruth bin» (Limmat 2026) ist eine Art modernes, feministisches Märchen: Die Protagonistin Ruth besitzt magische Kräfte, mit denen sie auch denen hilft, die Gewalt erleben, insbesondere Frauen. In ihren Sachbüchern «Niemals aus Liebe» (Limmat 2024) und «Hast du Nein gesagt?» (Limmat 2023) setzten sich Miriam Suter und Natalia Widla mit Männergewalt an Frauen auseinander, sie recherchieren Fälle und interviewen Fachpersonen. Ihr Umgang mit den Thema Männergewalt ist ein anderer als der von Julia Weber, die aussagt, dass ihre literarische Arbeit nur möglich sei, weil Bücher, wie die von Miriam Suter und Natalia Widla existieren. Am 02. Dezember unterhalten sich die Autorinnen genau über diese Aussage und über ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema, und warum beide Arten, über dieses Thema zu schreiben, notwendig sind. Der Abend wird moderiert von Jana Sonderegger (Limmat Verlag).
Eintritt Fr. 10.- (fr. 5.- ermässigt)
Bücher auf Deutsch
- Varianten der Angst, in: Matthias Jügler (Hrsg.): Wie wir leben wollen, Suhrkamp Verlag, Berlin 2016
- Aber die Plastikmenschen. Erzählung. Verlag Büro für Problem, Basel 2015
- Immer ist alles schön, Limmat, Roman, Zürich, 2017
- Die Vermengung, Limmat, Zürich, 2022
Bücher auf Französisch
- Tout est toujours beau, Éditions de l'Aire, Vevey, 2019
