Die Speiche

Die Speiche

Krock & Co.

Herausgegeben von Bernhard Echte / Mit einem Nachwort von Bernhard Echte

Leinen, 168 Seiten, als text- und seitenidentisches Taschenbuch beim Unionsverlag lieferbar
// RESTEXEMPLARE aus dem Verlagsarchiv, bitte wenden Sie sich an den Verlag //

vergriffen

Februar 1996
SFr. 35.–, 20.– €
ISBN 978-3-85791-243-6

Wachtmeister Studer verheiratet seine Tochter in die Ostschweiz. Für diesen Verlust will er sich durch den Besuch bei seinem früheren ‹Schulschatz› entschädigen. Da aber geschieht ein Mord, der den Berner Fahnder in die fremden Verhältnisse eines Appenzeller Krachens hineinzieht.

Studer lernt einen dubiosen ‹Auskunfteibesitzer› kennen und ist glücklicherweise misstrauisch gegenüber dem Apéritif. Dann bricht der ‹Schulschatz› in Tränen aus und die provinziell scheinende Angelegenheit nimmt plötzlich internationale Dimensionen an.

Bei seiner Veröffentlichung im Jahre 1937 hatte Glauser den Roman um rund ein Fünftel kürzen müssen. Er erscheint hier erstmals in originaler Länge und mit authentischem Titel.

Friedrich Glauser
Bildrechte: Gotthard Schuh / Fotostiftung Schweiz
Friedrich Glauser, geboren 1896 in Wien als Sohn einer Österreicherin und eines Schweizers, führte ein rastloses Leben. Unzählige Orte und Stationen säumten seinen Weg, darunter Erziehungsheime, Gefängnisse und psychiatrische Kliniken. Friedrich Glauser lebte in Frankreich, Belgien und Italien, war lange Zeit morphiumsüchtig, verbrachte einige Jahre in der Fremdenlegion und nahm teil an der Dadaismus-Bewegung in Zürich. Er starb 1938 in Nervi bei Genua.

«Glausers Romane sind sozialkritisch: Sein Mitgefühl für die Stiefkinder der Gesellschaft bricht immer wieder durch.» Südwestfunk

«Auf Mörderjagd in Marokko raucht Studer Kif, und die Haschischmusik klingt ihm, als werde der Berner Marsch von himmlischen Heerscharen gespielt. Darüber geht ihm nichts, und um sein höchstes Wohlgefühl auszudrücken, ist schon sein stärkster Superlativ nötig: Suber! sagt er. Cheibe suber isch es gsy!» Süddeutsche Zeitung

«Friedrich Glauser mit seinem abenteuerlich umgetriebenen Leben und seiner Fähigkeit, es spontan in Sprache umzusetzen, mit seiner Unmittelbarkeit, seiner leidend und leidenschaftlich durchlebten Erfahrung ist tatsächlich eine Entdeckung.» Bayerischer Rundfunk

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