Die Bührle Saga

Die Bührle Saga

Festschrift für einen Waffenindustriellen, der zum selbstlosen Kunstmäzen wurde

Broschur, 75 Fotos und Dokumente, 184 Seiten

September 2021
SFr. 28.–, 28.– €
ISBN 978-3-03926-026-3
*Leseprobe

Gewidmet dem Gründer der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon und Kunstmäzen Emil Georg Bührle, seinen Nachkommen in der dritten Generation sowie allen Neidern und Kulturpilgern.

Die Autorin und Autoren der Saga gingen mit der Erstausgabe im Jahr 1981 ein publizistisches Wagnis ein. Eine Neubeurteilung von Dölf Duttweiler und Res Strehle zeigt, dass die Saga noch heute ihre Berechtigung hat. Was, wenn Privatunternehmen und Topmanager von Krisen und Notlagen profitieren? Eine politisch brisante Frage nimmt immer wieder aktuelle Formen an. Der Fall Bührle bleibt in der Geschichte ein Archetyp.   

Zum hundertjährigen Jubiläum des Oerlikoner Konzerns gab es keinen Anlass für Ovationen: Der einstige Riese war geschrumpft, in viele Teile zerlegt und hatte das Waffengeschäft anderen überlassen. Aber im Herbst dieses Jahres – die Firma wäre 115 geworden! – verlässt die Kunstsammlung Emil Georg Bührle ihre einsame Villa an der Zürcher Stadtgrenze, um mit ihren weltbekannten Werken in das museale Gebäude eines Stararchitekten einzuziehen. Die Festschrift bleibt ein Präsent mit geschichtlichem Tiefgang, elegant und mit feiner Ironie erzählt.

Ruedi Christen
Geboren 1952, war freier Journalist, bevor er während vieler Jahre für das Schweizer Fern­sehen arbeitete, unter anderem als Korrespondent in Frankreich und im Bundeshaus. Später leitete er die Kommunikationsdienste des Aussen­- und des Wirt­schaftsdepartements der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie der Schweizer UNO-­Vertretung in New York. 1997 realisierte Ruedi Christen ein filmisches Porträt von Gottfried Honegger, «Immer wieder Versöhnung». Er lebt in der Nähe von Zürich.
Dölf Duttweiler
geboren 1954. Der frühere Reporter, Korrespondent und Produzent von SRF ist heute unabhängiger Filmemacher.
Rosa Lichtenstein

Rosa Lichtenstein (alias Isolde Schaad), geboren 1944 in Schaffhausen. Sie gehört zu den namhaften Schweizer Autorinnen der 68er-Generation. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet und für ihr literarisches und publizistisches Schaffen erhielt sie die Goldene Ehrenmedaille des Kantons Zürich. Die Künstlertochter ist bekannt für ihre kritische Gesellschaftsbetrachtung verbunden mit Scharfsinn, Humor und hohem sprachlichen Können.

Res Strehle

Res Strehle, geboren 1951 in Zürich. Der ehemalige Chefredaktor des Tages-Anzeigers leitet heute das Qualitätsmonitoring der Tamedia.

Jürg Wildberger
Jürg Wildberger, geboren 1950, war Chefredaktor von «Facts» und der «Weltwoche», gründete das SRF-Nachrichtenformat «10 vor 10». Heute ist er Kommunikations- und Wirtschaftsberater bei Hirzel.Neef.Schmid.Konsulenten.
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