Schweiz ohne Armee?

Schweiz ohne Armee?

Ein Palaver

Broschur, 100 Seiten

Januar 1989
SFr. 14.–, 18.– €
ISBN 978-3-85791-153-8
«Ich will dir etwas sagen: Wenn es zu einem richtigen Frieden käme, das wäre eher wieder gefährlich. Warum brauchen wir den Kalten Krieg? Ein Verblassen der erprobten Feindbilder, wie das so ein richtiger Frieden langsam mit sich brächte, das könnte die Bewilligung der Rüstungsmilliarden plötzlich gefährden. Und darum halten unsere Armeespitzen auch nichts von sogenannter Friedensforschung, ihr Denken ist realistisch: nicht ein Weltfrieden, nur der Nicht-Krieg bewahrt die schweizerische Armee vor ihrer Abschaffung.»
Schlagworte
Literatur
Max Frisch
Bildrechte: Max Frisch Archiv
Max Frisch (1911–1991), geboren in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete für die «Neue Zürcher Zeitung». Seine erste Buchveröffentlichung («Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt») erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. Nach dem Krieg grosse Erfolge als Bühnenautor, 1950 erscheint «Tagebuch 1946–1949» im neu gegründeten Suhrkamp Verlag, bei dem auch das ganze folgende Werk erscheint. Die Romane «Stiller», «Homo Faber» und «Mein Name sei Gantenbein» begründeten seinen Weltruhm.
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