Anaconda 0.2
Urs Richle

Anaconda 0.2

Roman

200 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Oktober 2016
SFr. 29.50, 29.50 € / eBook sFr. 25.90
sofort lieferbar
978-3-85791-810-0

per Post bestellen

als ePub herunterladen

     
Im Netz von Big-Data und Antiglobalisierung

An einer politischen Demo wird Leo, ein junger Mann von zwanzig Jahren, von einem Hartgummigeschoss der Polizei so schwer getroffen, dass er ins Koma fällt und schliesslich stirbt. In ihrer Trauer schlagen die Eltern ganz unterschiedliche Wege ein. Während die Mutter einen Verein für Persönlichkeitsrechte gründet und mit dessen Hilfe den Untersuchungsbericht der Polizei attackiert, versucht der Vater herauszufinden, was für ein Leben sein Sohn geführt hat, seit er vor einem Jahr von zu Hause ausgezogen ist.

Bei der Räumung des ehemaligen Kinderzimmers findet er eine seltsame, alte Spieluhr, die sich als geplante Paketbombe entpuppt. Auf der Suche nach den Personen, die mit seinem Sohn in Kontakt standen, dringt er immer tiefer in den digitalen Kampf zwischen Big-Data-Konzernen und Antiglobalisierern vor, an dem sich Leo als Hacker beteiligt hatte. Als der Vater sich von seiner Frau zunehmend zu entfremden droht und gleichzeitig feststellen muss, dass er in Leos digitalem Krieg längst seine eigene Rolle hat, fasst er einen Entschluss.

Urs Richle

Urs Richle

Urs Richle, geboren 1965 im Toggenburg, lebt mit seiner Familie in Genf. Er ist diplomierter Medieningenieur und veröffentlichte in den Neunzigerjahren eine Reihe von Romanen (u. a. «Das Loch in der  Decke der Stube», «Mall oder das Verschwinden der Berge», «Fado Fantastico»), die in mehrere Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet wurden. Neben dem Schreiben arbeitet Urs Richle in Forschungsprojekten an der Universität Genf und als Dozent am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

mehr...

20Minuten.ch, 18. Oktober 2016
St. Galler Tagblatt, 2. November 2016
Literaturblatt, 19. Dezember 2016
Deutscher Bibliotheksdienst ekz, Dezember 2016
Literaturblatt.ch, 24. Januar 2017
Literaturkurier, 23. März 2017


«Nach dem psychologisch-politischen Beginn entwickelt der Roman einen starken Sog: Die Vater-Sohn-Recherche wird zum rasanten Thriller, in welchem einem Richle in eine digitale Unterwelt führt.»  St. Galler Tagblatt

«Urs Richle schreibt in seinem neuen Roman eindrücklich den Tod des Sohnes als Belastungsprobe für die Beziehung der Eltern. Andererseits ist das ein spannender Politthriller, der einen in die unwirkliche Welt von Big Data entführt.»  20Minuten.ch

«Als ich den Roman ‹Anaconda 0.2› fertig gelesen aus den Händen gab, blieb ich noch eine Weile sitzen, vielleicht ein bisschen betäubt, vielleicht geschlagen, aber mit Sicherheit beglückt und begeistert. Ein literarisches Abenteuer!»  Literaturblatt

«Urs Richle schreibt als Insider einen atemberaubenden Thriller über Internet-Spionage-Methoden, die einem angst und bange machen. Zugleich erzählt er einen psychologisch stimmigen Roman über eine bedrängte Familie, die zu zersplittern droht. Packend!»  Literaturkurier

Captcha

Ihre Meinung ist uns wichtig. Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und teilen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Buch mit. Alle Rückmeldungen werden auch an die Autoren und Autorinnen weitergeleitet. Herzlichen Dank.