Endstation Eismeer
Schweiz - Titanic - Amerika
gebunden, 1. Auflage, 48 Abb. von Photochrom-Postkarten, 168 Seiten
April 2011Am 14. April 1912 versank die Titanic im Atlantik, an Bord befanden sich zahlreiche Passagiere und Angestellte aus der Schweiz: etwa der Schweizermeister im Tennis, der Verwaltungsratspräsident des 'Swiss Bankverein', der mit einem Juristen den Bankrotteur einer Stickereifabrik aus Arbon verfolgte, der sich nach Amerika abgesetzt hatte. Die Tochter eines Zürcher Textilfabrikanten wollte in New York ihren standesgemässen Bräutigam treffen, und ein Magaziner eines Zürcher Warenhauses wanderte mit seiner Familie wie einige weitere Schweizer nach Amerika aus. In der Titanicküche arbeiteten neben einem Walliser, der als stellvertretender Küchenchef für die 1. Klasse kochte, auch ein für das Eis verantwortlicher Luzerner und mehrere Kellner und Hilfskellner aus Poschiavo, aus Brissago oder dem Bleniotal. Die Geschichten all dieser Passagiere verknüpft Stefan Ineichen bis in ihre Verästelungen zu einem faszinierenden Bild der Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg, illustriert mit zeitgenössischen farbigen Postkarten.

Bildrechte: Limmat Verlag
Pressestimmen
«Der Autor Stefan Ineichen hat die Geschichten der Schweizer Titanic-Passagiere in seinem Buch ‹Endstation Eismeer. Schweiz – Titanic – America› erforscht, miteinander verknüpft und so ein breit gefächertes Bild der schweizerischen Gesellschaft vor dem ersten Weltkrieg geschaffen.» Züritipp
«Der Autor Stefan Ineichen hat die Geschichten der offensichtlich zahlreichen Passagiere - in allen drei Klassen wie auch als Personal - recherchiert und zu einer historischen Momentaufnahme der Schweiz anhand dieser Gemeinsamkeit im Buch versammelt.» p.s. Zeitung
«Stefan Ineichen fehlt es nicht an interessanten Ansatzpunkten, um sich mit der Geschichte der Titanic zu beschäftigen. Durch alle Passagierklassen zeigt Ineichen die sozialen Fassaden auf, mit besonderem Augenmerk auf die Schweizer an Bord.» Radio Svizzera Italiana
